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Fahrwerk
Zum Thema Fahrwerk findet sich ja schon einiges im Internet, deshalb will ich hier nur ein paar Tipps aufschreiben die mir selbst sehr geholfen haben das Fahrverhalten meiner Monster sehr positiv zu beeinflussen.

Eine sehr gute Seite um sich mal einen Überblick zu verschaffen im Thema Fahrwerk findet ihr hier => www.bikerpeters.de

 

 

    Als erstes sollte man sich mit dem technischen Zustand seines Motorrads befassen.
    Wichtige Punkte hierbei wären:
     
  • Lenkkopflager in Ordnung? Kein Spiel oder Rastermarken?
  • Schwingenlager spielfrei?
  • alle Gelenke des Fahrwerks geschmiert und leichtgängig ohne übermäßiges Spiel?
  • Motor und Rahmenhaltepunkte alle fest verschraubt und nichts lose? 
  • Gabel nicht verspannt eingebaut und Klemmungen der Gabelbrücke alle mit dem von Hersteller angegebenen Drehmoment angezogen?

    Sollte das Motorrad neu oder sich in einem neuwertigen Zustand befinden sollten diese Punkte eigentlich in Ordnung sein.

 

 

Der nächste und einer der größten Störfaktoren ist der Luftdruck. Nichts kann das Fahrverhalten so verschlechtern wie ein falscher Luftdruck. Wichtig ist hier das man sich ungefähr nach den Herstellerangeben richtet.
Ich habe festgestellt das der von Ducati angegebene Luftdruck von 2,2 bar vorne und 2,4 bar hinten nur bei Fahrern funktioniert die leichter als 80kg sind. Bei allen anderen sollte ein Luftdruck von 2,4/2,6 bar besser funktionieren.
Wenn man bedenkt, das bei gleichen Reifen viele Japaner 2,5/2,9bar und Ducati 2,2/2,4bar angeben, kann es kein Problem sein, sich in diesen Bereich aufzuhalten.
Wichtig ist das der Luftdruck im kalten Zustand gemessen werden sollte.
 

 

Erst wenn diese zwei Punkte wirklich in Ordnung und kontrolliert sind sollte man sich an das Fahrwerk begeben.
Ich würde jedem empfehlen, erstmal den Serien Zustand bei der Auslieferung des Motorrads herzustellen oder wenigstens zu kontrollieren. Die Vorgehensweise und die Einstellwerte sollten in jeder Bedienungsanleitung zu finden sein.

Einstellen des Fahrzeugniveaus

Im Großen und Ganzen gibt es an modernen Motorrädern meist mehrere Möglichkeiten das Fahrzeugniveau zu verändern.

Am wichtigsten und einfachsten ist hierbei die Federvorspannung. Gerade die hintere sollte immer an das Fahrergewicht angepasst werden und immer dann korrigiert werden wenn sich das Gewicht durch z.B. Sozius oder Gepäck auf dem Motorrad verändert. Manche Motorräder haben hierfür ein Handrad andere müssen, wie auch die Monster, mit passenden Schlüsseln an den Nutmuttern verstellt werden.

Wie sich das Motorrad bei Beladung und ohne Anpassung der Vorspannung verhält erkennt man wenn man den Mauszeiger über das folgende Bild bewegt.

Durch das Absenken des Hecks ändert sich die Fahrzeuggeometrie. Dadurch verschlechtert sich das Handling des Motorrads, lässt sich nicht mehr so leicht einlenken und die Schräglagenfreiheit sinkt.

Als Richtwert für eine Richtig eingestellte Vorspannung muss man der Weg messen den das Motorrad einfedert wenn man fahrfertig drauf sitzt. (Füße auf den Rasten) Am besten geht das wenn man noch einen Bekannten zur Hilfe holt welcher das Motorrad gerade hält.

 

Gut kann man an den Stellen messen welche ich im Bild eingezeichnet habe.
Wenn man die Werte notiert hat muss man beide Räder komplett entlasten. Am besten funktioniert dies in dem man das Motorrad über den Seitenständer kippt. Wieder werden die beiden Maße genommen. Jetzt weiß man wie weit das Motorrad fahrfertig einfedert.

Als Faustformel gilt:
Der jetzt ermittelte Federweg sollte vorne ca. 30-35% und hinten ca. 25%-30% des gesamten Federwegs betragen.

z.B. Bei der Monster 1000 S

  gesamt Federweg Federweg mit Beladung (fahrfertig)
Vorne 136mm 45mm-50mm
Hinten 148mm 40mm- 45mm

Druck und Zugstufe

Bei vielen modernen Motorrädern kann man die Zug und Druckstufe einstellen. Bei meiner Monster kann man das vorne und hinten (hinten wurde das Federbein der S4R verbaut).

Die Druckstufe ist für das Einfedern zuständig und unterstützt die Feder. Über die Zugstufe regelt man das Ausfedern.

Mein Tipp ist hierbei: Einfach ausprobieren es kann nichts schief gehen.

Es kann wirklich nichts passieren und wenn man nicht mehr zurecht kommt stellt man einfach wieder den Serienzustand her. Jeder sollte mal mit komplett offener und dann mit komplett geschlossener Zugstufe/Druckstufe ein paar Meter gefahren sein um ein Gefühl für die Veränderungen zu bekommen. Wichtig ist nur das man nicht mehrere Sachen auf einmal verstellt da man sonst nicht weiß, was welche Änderung hervorgerufen hat.

Am besten geht man zu seinem Motorrad überprüft die Serieneinstellung indem man nacheinander die Einstellschrauben zudreht und dabei die Umdrehungen oder Klicks mitzählt bis zum komplett geschlossenen Zustand. Das ganze jetzt wieder soweit aufgedreht wie es war und mit einem kleinen Notizblock auf die Hausstrecke und probieren. Hier ein bis zwei Klicks zu und probieren, dann wieder auf usw. Das ganze kann ein paar Stunden in Anspruch nehmen je nachdem wie viel Spaß man daran hat.
Ich selbst habe mir immer überlegt was mich stört und habe das dann geändert. Zum Beispiel eine zu weit einfedernde Gabel. Also Druckstufe 2 Klicks zu und einfach ein paar Hundert KM gefahren. Nach der Strecke habe ich die Einstellung wieder zurückgestellt und jetzt auf den ersten Metern gemerkt welche Einstellung besser war. So bin ich halt in ein paar Tausend Kilometern mein ganzes Fahrwerk durchgegangen bis es für mich am besten gepasst hat.
Ich werde hier bewusst keine Einstellwerte  hinschreiben, da jedes Motorrad und jeder Fahrer anders ist und auch eine andere Einstellung braucht.

Diese bis hierhin erklärte Arbeiten sind alles Standard Einstellungen die sich jeder Motorradfahrer zutrauen sollte und gefahrlos anwenden kann.

 

Alle die noch mehr verändern wollen kommen um eine Änderung der Fahrzeuggeometrie z.B. durch anheben bzw. absenken der Front oder des Hecks nicht herum. Die Fahrzeuggeometrie sollte man aber ohne ein gewisses Grundwissen nicht einfach verändern da es zu instabilen Fahrverhalten führen kann. z.B. Lenkerschlagen usw. Alle die trotzdem probieren wollen sollten in ganz kleinen Schritten vorgehen. Eine Änderung um "1cm" Fahrzeughöhe kann das Fahrverhalten schon erheblich beeinflussen.
Ein sehr gutes Buch um sich in diese Fahrwerksdetails einzulesen ist "Neue Fahrwerkstechnik im Detail" von Wilbers.

Hier versuche ich euch einen kurzen Überblick zu verschaffen was welche Änderung bewirkt. Natürlich alles auf eigenes Risiko.

Anheben des Hecks
Wie funtionierts Bei manchen Motorrädern kann man das Heck durch ein Verstellen der Umlenkung anheben. Bei allen anderen bleibt einem nur der Gang in den Zubehörmarkt. Dort gibt es z.B. in der länge verstellbare Federbeine.
Bewirkt Verlagerung des Schwerpunkts nach vorne/oben.  Verringerter Nachlauf, Lenkkopfwinkel wird steiler, der Radstand etwas geringer, die Kette hat einen höheren Durchhang (nicht nachstellen!), mehr Gewicht auf dem Vorderrad
Vorteile Besseres Handling, bessere Bodenfreiheit.
Nachteile weniger Grip am Hinterrad, schlechtes Bremsverhalten, kann zu kippligem Lenkverhalten führen

Absenken des Hecks

Wie funtionierts siehe "Anheben des Hecks"
Bewirkt längerer Nachlauf, längerer Radstand, flacherer Lenkkopfwinkel, Schwerpunkt nach unten/hinten
Vorteile tiefere Sitzposition, bessere Bremsstabilität, besserer Gradeauslauf
Nachteile weniger Schräglagenfreiheit, weniger Gewicht auf dem Vorderrad, schlechteres Handling

 

Anheben der Front

Wie funtionierts Bei manchen Motorrädern kann man die Gabel in den Gabelbrücken nach unten durchschieben. Man sollte allerdings darauf achten das die Gabelrohre noch einen ordentlichen Sitz in den Gabelklemmungen haben
Bewirkt längerer Nachlauf, längerer Radstand, flacherer Lenkkopfwinkel, Schwerpunkt nach unten/hinten
Vorteile mehr Schräglagenfreiheit, bessere Bremsstabilität, besserer Gradeauslauf
Nachteile höhere Sitzposition, weniger Gewicht auf dem Vorderrad, schlechteres Handling

Absenken der Front

Wie funtionierts Bei fast allen Motorrädern kann man die Gabel nach oben durchschieben wenn keine Lenkstange im Weg ist bzw. gibt sie meistens das max. mögliche vor. Wichtig ist das die Gabelrohre noch ordentlich in der Klemmung sitzen. Manche Gabelrohre sind in bestimmten Bereichen dünner gedreht und haben nur im Bereich der Klemmung den richtigen Durchmesser. Des Weiteren ist darauf zu achten das das Vorderrad im komplett eingefederten Zustand nicht in Berührung mit Teilen des Motors kommt. z.B. Kühler o.ä.
Bewirkt Verlagerung des Schwerpunkts nach vorne/unten.  Verringerter Nachlauf, Lenkkopfwinkel wird steiler, der Radstand etwas geringer, niedrigere Sitzposition, mehr Gewicht auf dem Vorderrad
Vorteile Besseres Handling, weniger Bodenfreiheit.
Nachteile weniger Grip am Hinterrad, schlechtes Bremsverhalten, kann zu kippligem Lenkverhalten führen

 

Absenken des kompletten Motorrads

Wie funtionierts siehe "absenken des Heck" und "absenken der Front"
Bewirkt niedrigeren Schwerpunkt, Fahrzeuggeometrie bleibt nahezu gleich
Vorteile geringere Sitzhöhe, besseres Handling in Wechselkurven und bessere Bremsstabilität
Nachteile weniger Schräglagenfreiheit

Anheben des kompletten Motorrads

Wie funtionierts siehe "anheben des Hecks" und "anheben der Front"
Bewirkt höhere Schwerpunkt, Fahrzeuggeometrie bleibt nahezu gleich
Vorteile mehr Schräglagenfreiheit, mehr Haftung des Hinterrads und eine etwas höhere Kurvengeschwindigkeit aufgrund des geringeren Schräglagenwinkels.
Nachteile geringer Bremsstabilität, kann kippelig und zu unruhigem Fahrverhalten führen

 

 

 

 

 

Reifen

  

Michelin Pilot Sport

www.michelin.de

Was man so drüber liest...
Der Michelin war die Serienbereifung meiner Monster.
Die Meinungen beim Sport gehen weit auseinander. Von "Guter Reifen kaufe ich wieder..." bis "Lebensgefährlich" ist alles vertreten.
Voreile: guter Grip, schöner Geradeauslauf, Laufleistung ca. 4000km bis 6000km.
Nachteile: sehr schmaler Grenzbereich, unangekündigte Vorderradrutscher, starke Hinterradrutscher, sehr hohe Aufstellneigung, läuft Längsrillen nach.
 
Meine Erfahrungen
Eins vorweg, ich werde diesen Reifen nie mehr kaufen/fahren. Meiner Meinung nach war der Reifen sehr stur beim Einlenken und es war sehr schwierig die Linie in der Kurve zu halten. Das sehr große Aufstellmoment beim Bremsen, brachte mich als Anfänger, öfter in gefährliche Situationen. Eine allgemeine Besserung des Fahrverhaltens stellte sich ein, nachdem ich den vorgegebenen Luftdruck vorne und hinten um 0,2bar erhöhte. Trotz allem hatte ich immer das Gefühl, dass mir das Vorderrad weg rutschen will. Am Anfang habe ich es auf meine geringe Fahrpraxis geschoben, aber nachdem dann mehrere erfahrene Fahrer von unkontrollierbaren Vorderradrutschern berichteten, verlor ich das komplette Vertrauen zu diesem Reifen. Mehrere Hinterradrutscher hatte ich auch, die waren aber alle gut kontrollierbar.  Positiv aufgefallen ist mir der gute Geradeauslauf und das er keine Anzeichen von Lenkerflattern beim beschleunigen im Kurvenausgang zeigte. Nach 4000km war der Hinterreifen verschlissen. Der Vorderreifen hätte mit Sicherheit noch 2000km gehalten. (2005)

Michelin Pilot Power

www.michelin.de

Was man so drüber liest...
Dieser Reifen wird als Nachfolger des Pilot Sport gesehen. Fast alle Leute die diesen Reifen ausprobiert haben, sind begeistert. Nur über die Laufleistung konnte man noch nicht viel finden. ;-) Im Reifentest der MO hat er den 3. Platz beim Kurvenverhalten und mit weitem Abstand den 1. Platz beim Nässetest erzielt.
Eigenschaften: sehr handliches Einlenkverhalten (fast kippelig), kaum Aufstellmoment beim Bremsen, präzise bei hohem Kurventempo, enorme Trockenhaftung, beste Nasshaftung, gutmütig an der Haftgrenze..
Fazit: Guter Rennstreckenreifen mit Straßenzulassung. (2005)

Pirelli Diablo

www.pirelli.de

Was man so drüber liest...
Dieser Reifen hat ein gewisses Schattendasein. Die meisten kaufen sich den Diablo Corsa. Im Mo Reifentest belegte er den 2. Platz beim Kurvenverhalten und den 5. Platz beim Nässetest. Er ist fast baugleich mit dem Metzeler Sportec.
Eigenschaften: Haftung etwas geringer wie der Sportec/Pilot Power, sehr gute Kurvenstabilität, gutmütig am Grenzbereich (trocken), Laufleistung ca. 3000km bis 5000km. Größtes Manko ist der heikle Grenzbereich im Nassen, weswegen er auch so viele Plätze in manchen Tests einbüßte. (2005)
 
Meine Erfahrungen
Schon ab den ersten Kilometern bemerkte ich, dass ich mit dem Kurvenverhalten besser zurecht kam. Es ist mit diesem Reifen viel einfacher die anvisierte Linie zu fahren ohne zu korrigieren.  Nach dem ich mit dem Reifen etwas vertrauter war, rutschte mir ohne erkennbaren Grund 2 mal das Vorderrad weg. Mittlerweile weiß ich, dass der Reifen nicht richtig warm war. Mit jedem Kilometer mehr, erhöhte sich das Vertrauen in diesen Reifen, was beim Pilot Sport eher gegenteilig der Fall war. Luftdruck fahre ich 2,4bar vorne, 2,6bar hinten. Bei weniger Druck fand ich das Fahrverhalten zu schwammig, aber der Reifen war schneller warm. ;-) Sehr negativ aufgefallen ist mir der nervöse Geradeauslauf. Manchmal hatte ich mit dem Reifen auch ein leichtes Lenkerflattern beim beschleunigen im Kurvenausgang. Ansonsten ist es mit Sicherheit einer der beste Reifen für die Monster.  Zur Zeit hat er eine Laufleistung von 3000km und sieht noch gut aus.(2005)
Update
Mittlerweile habe ich 3 Hinterreifen und 2 Vorderreifen verfahren. Insgesamt ca. 13000km. Die Hinterreifen hielten davon im Schnitt ca. 4500km und die vorderen ca. 6500km. Eigentlich war ich sehr zufrieden mit dem Reifen, wollte aber jetzt mal  einen neuen ausprobieren. Deshalb habe ich zum Metzeler M3 gewechselt. Negativ sind mir beim Diablo zwei Sachen aufgefallen, zum einen das er einen schlechten Kaltgrip hat und erst mal auf Temperatur gebracht werden will und das er einen ziemlich nervösen Geradeauslauf hat. Ansonsten ein Top Reifen mit grandiosem Grip im warmen Zustand und sehr guten Fahreigenschaften.(05/2007)

Metzeler Sportec M3

www.metzeler.de

Was man so drüber liest....
Die ersten Tests von Motorradzeitschriften, welche ich gelesen habe, waren alle positiv. Der M3 soll die Lücke zwischen Sportrc M1 und Racetec schließen. (siehe Grafik) Ich vermute, dass er die direkte Konkurrenz zum Pilot Power von Michelin ist. Näheres werden die ersten Tests und Erfahrungen zeigen. (2005)

Test Metzeler Sportec M3 von 1000ps.at

Meine Erfahrungen
Seit ca. 2000km fahre ich jetzt den Metzeler M3. Es gibt fast nichts was ich an diesem Reifen bemängeln könnte außer dem Verschleiß. Nach 2000km sind beide Reifen vorne wie hinten schon über die Hälfte abgefahren.  Zur Zeit schätze ich das es mit meiner Fahrweise sehr schwierig wird die 4000km im legalen Zustand zu erreichen. Ansonsten ist es ein absoluter TOP Reifen. Fast kein Aufstellmoment beim Bremsen, sehr Handlich, Grip ohne Ende und sehr gutmütig.(05/2007)
Metzeler Sportec M1

www.metzeler.de

 

Was man so drüber liest...
Absoluter Allrounder ohne irgendwelche größeren Schwächen, bis auf die Laufleistung. Nach ca. 2000km bis 3500km soll er verschlissen sein. Im Mo Test belegte er die Plätze 1 (Kurvenverhalten) und 2 (Nässetest).
Eigenschaften: hohe Haftung bei Nässe und im Trockenen, kurvenstabil, handlich, gutmütig, sehr geringe Aufstellneigung.(2005)
 
Wenn die geringe Laufleistung nicht wäre, würde ich höchstwahrscheinlich diesen Reifen fahren. (2005)
 

Metzeler Roadtec Z6

www.metzeler.de

Was man so drüber liest...
Beim Test der Tourensportreifen in der Motorrad hat er am besten abgeschnitten. Bis jetzt habe ich noch nichts schlechtes über diesen Reifen gelesen. Bis auf den Imageverlust den man hat, wenn man einen "Touren(sport)reifen" fährt. Laut Test schließt der Roadtec den Spalt zwischen Tourensportreifen und Supersportreifen. Er soll von der Laufleistung etwas über dem Diablo liegen und eine weitaus besseren Grip haben als alle seine Tourensport Konkurrenten (Pilot Road (2 neu), BT20 (21 neu), usw.). (2005)
 
 

 

Hier geht´s zu den Reifentests von Motorrad

 

So schätzen die Hersteller Bridgestone, Michelin und Metzeler ihre Reifen selbst ein (2005):




 

 

 

 

Buchtipps
 

Perfekt fahren mit MOTORRAD

Sehr gutes Buch für Neulinge, Widereinsteiger und Fortgeschrittene. Leicht zu lesen und sehr informativ. Die Tipps und Tricks in diesem Buch sollte jeder kennen der Motorrad fährt oder mit dem Motorradfahren beginnen will.

240 Seiten
ISBN: 3613021765


Die obere Hälfte des Motorrads.
Über die Einheit von Fahrer und Maschine.

Meine absolute Pflichtlektüre. Das Buch ist genau das richtige für alle Motorradfahrer die genau wissen wollen was passiert wenn man mit dem Motorrad unterwegs ist. Am Anfang ist es etwas zäh zu lesen, dafür sind die Tipps und Übungen einfach Klasse. Mir hat dieses Buch geholfen "sicherer" Motorrad zu fahren.

330 Seiten
ISBN: 3613022680

 


Motorradtraining alle Tage.
Das Übungsbuch zu "Die obere Hälfte des Motorrads"

Klasse Buch in dem alle Praxis Übungen und Tipps aus oben genannten Buch zusammen gefasst wurden. Dazu bekommt man noch Übungskärtchen und sehr schön gemachte Klebeetiketten zum üben. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, welches man auch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen kann. Aber wer mehr über die theoretischen  Hintergründe des Motorradfahrens wissen will, wird trotzdem nicht an "Der oberen Hälfte...." vorbei kommen.

140 Seiten
ISBN:
3613025019


 

 

 


Moderne Fahrwerkstechnik

Dieses Buch war für mich eher eine Enttäuschung. Für Anfänger die keine Lust haben sich über die Grundlagen der Fahrwerkstechnik/ Einstellung im Internet zu informieren ist es aber genau das Richtige.

176 Seiten
ISBN: 361302313X

 

 


 

"Motorradfahren ist gefährlich"

Motorradfahren ist sicherer geworden....


Quelle: Motorrad News 11/04 ;IVM


Zitat aus der Motorrad 08/2005:
Der Bestand nimmt zu, die Zahl der Unfälle, an denen Zweiradfahrer beteiligt sind, sinkt. 2004 im Vergleich zu 2003 um 8,2 Prozent.
Interessant auch die Bilanz der letzten 15 Jahre:
1990 verunglückten laut Institut für Zweiradsicherheit e.V. 42506 Motorradfahrer, 2004 "nur" noch 34394;
in dieser Zeit wuchs der Bestand zulassungspflichtiger Maschinen von 1,4 auf 3,8 Millionen.

Verunglückte motorisierte Zweiradfahrer Januar bis November 2004
  Getötet Verletzt Gesamt
  2004 2003 Differenz 2004 2003 Differenz 2004 2003 Differenz
Mofa, Mopeds 111 124 -10,50% 16575 17101 -3,10% 16686 17225 -3,10%
Motorrad, Roller 843 937 -10,00% 33551 37474 -10,50% 34394 38411 -10,50%

Quelle: Motorrad 08/2005; IFZ


Verunglückte motorisierte Zweiradfahrer Januar bis November 2005
  Getötet Verletzt Gesamt
  2005 2004 Differenz 2005 2004 Differenz 2005 2004 Differenz
Mofa, Mopeds 103 111 -7,2% 16724 16702 +0,1% 16827 16813 +0,1%
Motorrad, Roller 860 845 +1,8% 33956 33671 +0,8% 34816 34516 +0,9%

Quelle: Motorrad 07/2006; IFZ